
PappelWERT:
Geschäftsmodelle für Klimaanpassung in der Landwirtschaft
Pappelanbau in Agroforstsystemen und Wertschöpfungsketten
Das Ziel des Projekts PappelWERT ist die Etablierung einer Agroforst-Modellregion mit schnellwachsenden Pappeln in Norddeutschland. An konkreten bestehenden Praxisbeispielen sowie im Projekt neu gepflanzten Agroforstsystemen wird aufgezeigt, wie Pappel-Agroforstsysteme eine klimaangepasste Landwirtschaft ermöglichen und gleichzeitig eine wichtige Rohstoffquelle für etablierte und neue Wertschöpfungsketten in der Holzindustrie sein können.

Agroforstsysteme für eine klimaangepasste Landwirtschaft
In Pappel-Agroforstsystemen werden Pappeln in Streifen angepflanzt und mit mit Ackerkulturen, Grünland oder Tierhaltung kombiniert. Somit ermöglichen Agroforstsysteme die Produktion von Gehölzen und landwirtschaftlicher Kulturen auf einer Fläche. Die entstehenden Synergien sind zum einen für die Anpassung an den Klimawandel von Bedeutung, zum anderen ermöglichen Pappel-Stammholzsysteme die Produktion von Holz für die regionale Bioökonomie.

Stoffliche Wertschöpfungsketten für Pappelholz aus Agroforst
Pappelholz ist ein vielseitiger und interessanter Rohstoff. Neben der energetischen Nutzung kann Pappelholz als Konstruktions-, Industrieholz oder in der Holzwerkstoffindustrie verarbeitet werden. Durch sein geringes Gewicht findet Pappelholz häufig Anwendung im Innenausbau von Wohnmobilen oder Booten, für Verpackungen oder für Möbel.

Unterschiedliche Verwertungsformen von Pappelholz und deren Zielverwendungen

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