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Verarbeitungsformen

Pappelholz kann vielseitig verarbeitet werden. Es wird entweder gehäckselt, gesägt oder geschält. Hackschnitzel werden als Biomasse für Energie, für die Herstellung von Papier oder für die Verarbeitung zu Faser- oder Spanplatten genutzt. Das Stammholz kann zu Paletten verarbeitet werden oder für Möbel. Türen und Fenster genutzt werden. Furnier aus Pappelholz wird entweder für leichte Lebensmittelverpackungen (Käseschachteln, Erdbeerkörbe) verwendet oder zu Sperrholzplatten. Im europäischen Ausland ist die Verarbeitung zu Sperrholz die häufigste Verarbeitungsform. Hierfür wird entweder ausschließlich Pappelholz verwendet oder andere Gehölze als Deckfurnier mit Pappelholz kombiniert. Die Behandlung und Aufbereitung der Platten wird an die Anforderungen der Zielindustrie angepasst.  

Produkte aus Pappelholz sind besonders leicht und eignen sich insbesondere für den Ausbau von Zügen, Schiffen oder Wohnmobilen und Transportern. Aber auch für Möbel, Instrumente, Dekoelemente oder für den Bau kann Pappelholz verwendet werden.

Die Verarbeitung von Pappelholz zu Holzwerkstoffen ist in der Modellregion noch nicht stark verbreitet. Aktuell überwiegt die energetische Nutzung von Pappelholz, insbesondere von Pappelholz aus Agroforstsystemen. Es gibt jedoch auch weitere innovative Verarbeitungsformen, die sich noch nicht etabliert haben. Auch diese werden im Rahmen des Projekts erarbeitet. 

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Die Förderung des Verbundvorhabens PappelWERT erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR).

Kontakt

jens.asmuth@lignovis.com
M: +49 162 7694317

Lignovis GmbH

Tietzestraße 29
22587 Hamburg

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